Die Freien Demokraten in Königstein
liberal, sozial, konkret und verantwortungsvoll 

Wir engagieren uns für die Interessen der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger

Königstein im Taunus ist nicht nur eine besonders schöne, sondern auch eine besonders liberale Stadt. Unsere Bürgerinnen und Bürger bekennen sich deutlich stärker als in anderen Städten und Gemeinden zu ihren freiheitlichen Wert-vorstellungen und bekunden dies regelmäßig bei Wahlen auf allen politischen Ebenen. Wir Freien Demokraten in Königstein freuen uns darüber, aber wir verstehen die hohen Zustimmungswerte bei unseren Bürgerinnen und Bürgern nicht nur als Bestätigung und Ermutigung, sondern vor allem als eine immer-währende Verpflichtung, im Interesse unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger engagiert politisch tätig zu sein. Es ist unser beständiges Bemühen, das uns entgegengebrachte Vertrauen immer wieder zu rechtfertigen und unsere Verantwortung auf allen politischen Ebenen intensiv wahrzunehmen.

Unsere Mitglieder und unsere kommunalpolitischen Mandatsträger engagieren sich beispielsweise im Magistrat, in der Stadtverordnetenversammlung, in den Ausschüssen, im Ausländerbeirat, in den Ortsbeiräten und darüber hinaus in ei-ner Vielzahl ehrenamtlicher Funktionen in wichtigen Königsteiner Vereinen und Organisationen.

Unsere Mitglieder und Mandatsträger bringen ein breites Spektrum wertvoller beruflicher und politischer Erfahrungen mit und sind bereit, diese in ihre vielfäl-tigen kommunalen Aufgabenbereiche einzubringen und ihre Verantwortung mit großem Engagement und entsprechendem zeitlichem Einsatz wahr zu nehmen.

Als Freie Demokraten in Königstein bemühen wir uns stets um einen ganz-heitlichen und langfristigen Blick auf die vielen sich stellenden kommunalen He-rausforderungen. Realitätssinn und gelebte Verantwortung für eine gute Zukunft heutiger und kommender Generationen, zum Beispiel in den Bereichen Familie, Jugend, Bildung und Kommunalfinanzen sind uns wichtig - wichtiger als das Ver-folgen kurzfristiger Partikularinteressen.

Außerhalb der kommunalpolitischen Herausforderungen diskutieren wir in der FDP Königstein natürlich auch landes-, bundes- und europapolitische Themen und bringen unsere diesbezüglichen Positionen bei den entsprechenden Man-datsträgern und Gremien auf allen relevanten Ebenen ein.

Wir sind nicht nur überzeugte Königsteiner, sondern ebenso weltoffene und überzeugte Europäer und vertreten unsere europapolitischen Überzeugungen bei allen Anlässen stets mit großem Engagement.

Bei Fragen schreiben Sie uns bitte.

Pressemitteilungen und Neuigkeiten

24. November 2016

 

Flüchtlingsunterkunft am Forellenweg überflüssig ?

 

Die Stadt Königstein und ihre Bürger haben sich im letzten und auch in diesem Jahr in beispielhafter Weise der Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten, aus Asien und auch aus Afrika angenommen. Insbesondere der Freundeskreis Asyl leistete und leistet hier Großartiges.[...]

Von Anfang an wurde das Konzept verfolgt, Flüchtlinge dezentral unterzubringen, um so schwer zu beherrschende Probleme des Zusammenlebens untereinander und auch mit den Anwohnern zu vermeiden. Heute leben etwa 180 Flüchtlinge in Königstein, die Zahlen schwanken wegen Neuzugängen und Umzüge in andere Orte. Von diesen Flüchtlingen sind etwa 30  im Altenwohnheim Georg-Pingler-Straße untergebracht, etwa 60 in den Wohnhäusern auf dem ehemaligen Gasselink-Gelände am Kaltenborn sowie, unter Regie des Internationalen Bundes (IB), rund 30 in einem ehemaligen Handwerkerwohnheim in der Bischof-Kaller-Straße, rund 30 im Hotel „Zum Hirsch“ und weitere 15 in Falkenstein. Außerdem leben einige Flüchtlingsfamilien noch in verschiedenen Einzelwohnungen. 

Als im Herbst vor einem Jahr die Flüchtlingszahlen überzuschwappen drohten, setzte die Stadt Königstein die Planung eines neuen Gebäudes für Flüchtlinge auf einem ihr gehörenden Grundstück am Kaltenborn auf. Der Hochtaunuskreis selbst wurde mit einem privaten Investor handelseinig, am Forellenweg eine Flüchtlingsunterkunft bauen zu lassen und dann anzumieten. Geplant waren dort zunächst über 150 Plätze. Da diese Größenordnung wirklich der Idee einer dezentralen Unterbringung widersprach, wurde von der Stadtverordnetenversammlung eine Begrenzung auf unter 100 Personen beschlossen. Der private Bauherr legte daraufhin eine neue Planung mit 99 Plätzen vor und gab bei der Bauaufsichtsbehörde des Hochtaunuskreises einen entsprechenden Bauantrag ab.

Inzwischen stellt sich jedoch die grundsätzliche Frage, ob in Anbetracht der drastisch zurückgegangenen Flüchtlingszahlen dieser Bau nicht eine Fehlinvestition darstellt. Das Gleiche gilt für das städtische Vorhaben am Kaltenborn. Niemand, wirklich niemand kann zur Zeit zuverlässig einschätzen, was die Zukunft bringt, wieder mehr oder weiterhin weniger Flüchtlinge. Aber ein leer stehendes Gebäude bringt nur unnötige Kosten, insbesondere wenn es wie das am Forellenweg für zehn Jahre ausschließlich auf Asylbewerber und dabei vor allem auf Einzelpersonen abgestellt ist. Die Planung der Stadt am Kaltenborn steht dagegen deutlich zukunftssicherer da. Das Gebäude kann mit überschaubarem Aufwand und auch kurzfristig in preisgünstige Apartments für junge Berufstätige, Senioren oder auch für Flüchtlingsfamilien, die eine längerfristige Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung haben, umgestaltet werden.

Entsprechend weiterdenken sollte man für den Forellenweg. Wenn nicht beim Mietvertrag ohnehin eine Ausstiegsklausel für den Kreis verabredet ist, könnte die Stadt durch die Herbeiführung eines entsprechenden Baurechts für das Grundstück  - für eine Gewerbebebauung oder auch eine Wohnbebauung - dem Investor eine attraktive Perspektive für seine Zustimmung zu einer Vertragsaufhebung bieten. „Warum nicht dort Wohnraum schaffen, idealerweise auch in günstigen Wohnungen“ fragt Michael-Klaus Otto, Fraktionsvorsitzender der FDP. Manche, die hier arbeiten, können es sich nicht leisten, auch hier zu wohnen. 

Gez. Michael-Klaus Otto, Fraktionsvorsitzender

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